Oft erkältet im Winter: Das Immunsystem von Jugendlichen natürlich unterstützen
Häufige Fragen
Gerade in der kalten Jahreszeit scheinen viele Jugendliche jeden Infekt mitzunehmen. Zwischen schulischen Herausforderungen, körperlichen Veränderungen und nasskaltem Wetter leistet das Immunsystem Schwerstarbeit. Hier erfahren Sie, wie Sie die Abwehrkräfte Ihres Teenagers auf natürliche Weise stärken und für mehr Wohlbefinden an grauen Tagen sorgen können.
Warum das Immunsystem jetzt besonders gefordert ist
In der Pubertät durchläuft der Körper enorme Veränderungen. Hormonelle Umstellungen und rasante Wachstumsschübe kosten den Organismus viel Energie, die dann an anderer Stelle fehlen kann. Gleichzeitig nimmt im Jugendalter oft der Stress deutlich zu. Prüfungsphasen in der Schule, intensive soziale Verpflichtungen und der innere Druck wachsen stetig an. Dieser Stress führt zur Ausschüttung von Cortisol, was die natürliche Immunantwort des Körpers dämpfen kann.
Zudem verschiebt sich der Biorhythmus vieler Jugendlicher. Sie werden abends später müde, müssen aber morgens für die Schule früh aufstehen. Dieser chronische Schlafmangel schwächt die körpereigenen Abwehrkräfte zusätzlich. Wenn dann noch die Heizungsluft die Schleimhäute austrocknet und die Temperaturen draußen sinken, haben Erkältungsviren ein leichtes Spiel. Es kommt daher sehr häufig vor, dass Jugendliche im Winter immer wieder mit einer laufenden Nase oder Halsschmerzen zu kämpfen haben.
Praktische Tipps für starke Abwehrkräfte
Es gibt viele sanfte Wege, um den Körper in dieser anstrengenden Phase zu unterstützen. Die folgenden Tipps lassen sich gut in den Familienalltag integrieren.
Wärmende und nährstoffreiche Ernährung
Eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem Gemüse und Obst liefert wichtige Vitamine. An kalten Tagen tun warme Mahlzeiten besonders gut. Eine kräftige Gemüsesuppe, ein Eintopf oder ein warmes Hafergrütze-Frühstück wärmen von innen und sind leicht verdaulich. Stellen Sie Ihrem Teenager beim Lernen am besten einen Teller mit mundgerecht geschnittenem Obst bereit. So greifen Jugendliche viel öfter zu vitaminreichen Snacks.
Bewusste Ruhepausen im Alltag
Stressabbau ist ein entscheidender Faktor für ein gesundes Immunsystem. Ermutigen Sie Ihr Kind, sich bewusste Auszeiten zu nehmen. Das kann ein gemütlicher Nachmittag mit einem guten Buch, das Hören der Lieblingsmusik oder einfach ausgiebiges Nichtstun sein. Solche Phasen der Entspannung helfen dem Körper, das Stresslevel zu senken und neue Kraft zu schöpfen.
Frische Luft und Tageslicht
Auch wenn das warme Sofa an grauen Tagen lockt, tut Bewegung an der frischen Luft unglaublich gut. Ein kurzer Spaziergang am Nachmittag reicht oft schon aus, um den Kreislauf in Schwung zu bringen und etwas von dem wertvollen Tageslicht zu tanken. Das fördert die Durchblutung der Schleimhäute und hebt ganz nebenbei auch die Stimmung.
Wohltuende Hausmittel
Setzen Sie auf bewährte und wärmende Rituale. Ein frisch aufgebrühter Ingwertee mit Zitrone und etwas Honig wärmt wunderbar durch und tut einem kratzenden Hals gut. Am Abend hilft ein warmes Fußbad, um kalte Füße aufzuwärmen und das Einschlafen zu erleichtern. Solche kleinen Zuwendungen tun Körper und Seele gleichermaßen gut.
Ausreichend Schlaf fördern
Ein abgedunkeltes, kühles Zimmer unterstützt einen erholsamen Schlaf. Es hilft vielen Jugendlichen, etwa eine Stunde vor dem Schlafengehen auf Bildschirme zu verzichten. Das blaue Licht der Smartphones hemmt die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin. In der Nacht regeneriert sich der Körper intensiv und baut neue Abwehrzellen auf.
Wenn die Erkältungen nicht abklingen
Es kommt im Winter häufig vor, dass Jugendliche den einen oder anderen Infekt durchmachen. Wenn Sie jedoch beobachten, dass Ihr Kind gar nicht mehr richtig gesund wird, extrem erschöpft ist oder Fieber ungewöhnlich lange anhält, ist ein Besuch in der Kinderarztpraxis ratsam. Die Kinderärztin oder der Kinderarzt kann in Ruhe abklären, ob hinter der ständigen Erschöpfung vielleicht ein Nährstoffmangel oder eine andere behandelbare Ursache steckt.
Zusammenfassung
- Körperliche Veränderungen und Schulstress fordern das Immunsystem in der Pubertät stark.
- Warme Mahlzeiten und vitaminreiche Kost unterstützen die Abwehrkräfte von innen heraus.
- Ausreichend Schlaf und bewusste Erholungspausen senken das Stresslevel merklich.
- Bewegung an der frischen Luft fördert die Durchblutung und hebt die Laune.
- Hausmittel wie Ingwertee oder warme Fußbäder spenden an grauen Tagen Geborgenheit.
- Bei anhaltenden Infekten oder starker Erschöpfung hilft die kinderärztliche Beratung weiter.
Mit einem Sternchen (*) gekennzeichnete Links sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn du auf so einen Link klickst und über diesen einkaufst, erhalten wir eine Provision. Für dich verändert sich der Preis nicht.
Personalisierte Tipps für Ihr Kind?
easykiddo passt alle Inhalte an das Alter Ihres Kindes an – kostenlos.
Kostenlos starten