
Gedünstetes Kabeljaufilet mit mildem Fenchelgemüse und Salzkartoffeln
In der späten Schwangerschaft drückt das Baby oft auf den Magen, was große Mahlzeiten schwerer verdaulich macht. Dieses milde Fischgericht ist wunderbar leicht und versorgt Sie mit wertvollen Nährstoffen. Gedünsteter Fisch und Fenchel sind zudem besonders sanft zu Ihrer Verdauung.
Zutaten
Diese Zutaten reichen für 2 bis 3 Portionen:
- 300 Gramm Kabeljaufilet (frisch oder tiefgekühlt)
- 1 große Fenchelknolle
- 400 Gramm vorwiegend festkochende Kartoffeln
- 1 Esslöffel Olivenöl oder Butter
- Etwas frische Petersilie
- Eine Prise Salz und ein Spritzer Zitronensaft
Zubereitung
- Die Kartoffeln schälen, in kleine Stücke schneiden und in leicht gesalzenem Wasser weich kochen.
- Den Fenchel waschen, den harten Strunk entfernen und das Gemüse in feine Streifen schneiden.
- Den Fenchel in einer Pfanne mit etwas Olivenöl kurz andünsten, einen Schluck Wasser hinzugeben und zugedeckt weich schmoren.
- Das Kabeljaufilet abwaschen, trocken tupfen und leicht salzen.
- Den Fisch auf das Fenchelgemüse legen, den Deckel wieder schließen und alles zusammen sanft durchgaren lassen, bis der Kabeljau komplett weiß und flockig ist.
- Kartoffeln abgießen, mit dem Fenchel und dem vollständig durchgegarten Fisch anrichten und mit frischer Petersilie bestreuen.
Gut zu wissen
Kabeljau ist eine hervorragende Eiweißquelle und lässt sich wunderbar sanft garen. Achten Sie bei Fisch in der Schwangerschaft immer darauf, dass er im Kern komplett durchgegart und nicht mehr glasig ist. Wenn Sie tiefgekühlten Fisch verwenden, lassen Sie diesen am besten schonend im Kühlschrank auftauen.
Wenn es gerade schwerfällt
Falls Sie im letzten Drittel der Schwangerschaft oft mit Sodbrennen zu tun haben, ist dieses Gericht ideal. Fenchel und Kartoffeln binden Magensäure und beruhigen die Verdauung. Teilen Sie das Rezept einfach auf mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt auf, um Ihren Magen zu entlasten.
Hinweis
Bei individuellen Fragen zu Ihrer Ernährung oder bei anhaltenden Beschwerden in der Schwangerschaft wenden Sie sich am besten an Ihre Frauenärztin, Ihren Frauenarzt oder Ihre Hebamme.