
Warmer Hirsebrei mit gedünsteten Heidelbeeren
Einleitung
In der Schwangerschaft, besonders in den ersten Wochen, tut ein warmes und sanftes Frühstück oft richtig gut. Dieser Hirsebrei ist leicht verdaulich und liefert wertvolles Eisen sowie komplexe Kohlenhydrate. Das Vitamin C aus den Heidelbeeren hilft deinem Körper dabei, das Eisen aus der Hirse optimal aufzunehmen.
Zutaten
Für 2 bis 3 Portionen brauchst du:
- 150 g Hirse
- 400 ml Haferdrink oder pasteurisierte Milch
- 200 ml Wasser
- 1 Prise Salz
- 1 TL Zimt (optional)
- 200 g Heidelbeeren (frisch oder tiefgekühlt)
- 1 EL Ahornsirup oder Agavendicksaft
- 2 EL gemahlene Mandeln oder Nüsse nach Wahl
Zubereitung
- Die Hirse in einem feinen Sieb unter heißem Wasser gründlich abspülen.
- Hirse, Milch, Wasser und eine Prise Salz in einen Topf geben und aufkochen lassen.
- Die Hitze reduzieren und den Brei bei niedriger Temperatur etwa 15 Minuten sanft köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren.
- Den Topf vom Herd nehmen und den Brei zugedeckt weitere 10 Minuten quellen lassen.
- Währenddessen die Heidelbeeren mit einem kleinen Schluck Wasser und dem Ahornsirup in einem zweiten Topf kurz aufkochen.
- Die Beeren etwa 3 bis 5 Minuten dünsten, bis sie weich sind und leicht andicken.
- Den fertigen Hirsebrei in Schüsseln füllen, die warmen Heidelbeeren darübergeben und mit gemahlenen Mandeln bestreuen.
Gut zu wissen
Hirse enthält von Natur aus Bitterstoffe, die durch das heiße Abspülen vor dem Kochen entfernt werden. Du kannst den Brei wunderbar am Vorabend vorbereiten und morgens mit einem Schuss Milch kurz in der Mikrowelle oder auf dem Herd erwärmen. Statt Heidelbeeren passen auch gedünstete Äpfel oder Birnen hervorragend dazu.
Wenn es gerade schwerfällt
Manche Schwangere haben in den ersten Wochen mit Übelkeit oder einem flauen Magen zu kämpfen. Wenn das bei dir so ist, kannst du den Brei auch mit mehr Wasser statt Milch kochen und die Heidelbeeren weglassen. Ein purer, milder Hirsebrei in kleinen Portionen ist oft sehr angenehm und belastet die Verdauung nicht.
Hinweis
Bei allen Fragen rund um deine Ernährung und Gesundheit in der Schwangerschaft wende dich am besten direkt an deine Frauenärztin, deinen Frauenarzt oder deine Hebamme.