
Winterlicher Rotkohl-Apfel-Brei mit Rind
Die Einführung der Beikost ist ein spannender Meilenstein für Familien. Dieser winterliche Brei ist wunderbar mild und eignet sich hervorragend für die ersten geschmacklichen Entdeckungsreisen. Der süße Apfel rundet den Geschmack des Rotkohls sanft ab, während Kartoffeln und Rindfleisch für eine angenehm cremige, leicht sättigende Konsistenz sorgen. Gerade in der kühlen Jahreszeit bietet dieses Rezept eine schöne Möglichkeit, saisonales Gemüse auf den Speiseplan zu setzen. So lernt Ihr Kind ganz entspannt und in seinem eigenen Tempo neue Aromen kennen, während Milch weiterhin die wichtigste Nahrungsquelle bleibt.
Zutaten
Für etwa zwei bis drei Portionen benötigen Sie folgende Zutaten:
- 100 g Rotkohl (frisch, ohne harten Strunk)
- 100 g Kartoffeln (mehligkochend, idealerweise in Bio-Qualität)
- 50 g Apfel (mild und süß, zum Beispiel Gala oder Jonagold)
- 30 g mageres Rindfleisch
- 1 EL Rapsöl (spezielles Beikostöl)
- ca. 100 ml Wasser (zum Kochen und Pürieren)
Zubereitung
- Kartoffeln, Apfel und Rotkohl waschen, schälen und in kleine Würfel schneiden. Achten Sie beim Rotkohl darauf, die äußeren Blätter sowie den dicken Strunk großzügig zu entfernen, da sich diese Teile schwerer pürieren lassen.
- Das Rindfleisch unter fließendem kalten Wasser abspülen, mit einem Küchentuch trocken tupfen und in sehr feine Stücke schneiden.
- Das vorbereitete Gemüse, den Apfel und das Fleisch in einen kleinen Topf geben und mit dem Wasser bedecken.
- Alles aufkochen und bei mittlerer Hitze etwa 15 bis 20 Minuten weich köcheln lassen. Das Fleisch ist nach dieser Zeit vollständig durchgegart.
- Die Mischung zusammen mit dem Kochwasser und dem Rapsöl in ein hohes Gefäß umfüllen. Alles sehr fein pürieren, bis eine absolut glatte, sämige Masse ohne jegliche Stücke entsteht.
- Den Brei auf Esstemperatur abkühlen lassen. Vor dem Füttern unbedingt die Temperatur auf dem eigenen Handrücken testen, um Verbrennungen zu vermeiden.
Variationen & Tipps
- Alternativen: Statt Rindfleisch können Sie auch mageres Hühnerfleisch verwenden oder das Fleisch für eine vegetarische Variante ganz weglassen.
- Für die ganze Familie: Wenn Sie das Rezept für die Familie kochen, können Sie die Portion für Ihr Baby vor dem Würzen abnehmen. Die Erwachsenenportion schmeckt mit einer Prise Zimt und etwas Salz hervorragend.
- Aufbewahrung: Der Brei hält sich in einem sauberen, verschlossenen Gefäß bis zu zwei Tage im Kühlschrank. Er lässt sich auch wunderbar einfrieren. Eiswürfelbehälter sind ideal, um kleine Portionen bedarfsgerecht aufzutauen.
- Fütterungstipps: Am Anfang reichen oft zwei bis sechs Löffelchen pro Mahlzeit völlig aus. Die Menge lässt sich ganz nach dem Appetit Ihres Kindes langsam auf 100 bis 200 Gramm steigern. Ein ruhiges Umfeld beim Essen hilft Ihrem Kind, sich auf die neuen Eindrücke zu konzentrieren.
Allergie- & Sicherheitshinweise
- Dieses Rezept ist frei von den 14 Hauptallergenen der EU.
- Führen Sie neue Lebensmittel wie Rotkohl immer einzeln und in kleinen Mengen ein (Drei-Tage-Regel). Das bedeutet, dass Sie nach der Einführung einer neuen Zutat etwa drei Tage warten, bevor Sie ein weiteres neues Lebensmittel anbieten. So lassen sich eventuelle Reaktionen leicht zuordnen.
- Achten Sie darauf, dass Fleisch für Babys immer vollständig durchgegart ist.
- Bei Unsicherheiten zur Beikosteinführung oder zu möglichen Allergien sprechen Sie am besten mit Ihrem Kinderarzt oder Ihrer Kinderärztin.
Nährwerthinweis
Rindfleisch ist ein wertvoller Lieferant für Eisen. Dies ist besonders im zweiten Lebenshalbjahr wertvoll, da die natürlichen Eisenspeicher, die Babys bei der Geburt mitbringen, langsam zur Neige gehen. Das Vitamin C aus dem Apfel und dem Rotkohl hilft dem kleinen Körper dabei, das pflanzliche und tierische Eisen optimal aufzunehmen. Die Kartoffeln liefern zudem Kohlenhydrate und Ballaststoffe für eine sanfte Verdauung. So wird Ihr Kind mit wichtigen Bausteinen für seine Entwicklung versorgt.